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Planetsaver & Künstler

Sylter Dünen, von Peter Witt
Sylter Dünen, von Peter Witt

"Wenn ich durch meine Bilder den Menschen zeigen kann wie schön es hier bei uns ist, dann ist das schon ein Beitrag zur Nachhaltigkeit; besonders, wenn es dazu führt, dass sich Menschen dazu entschließen die schönen Flecken bei uns anzuschauen, anstatt bis ans Ende der Welt zu fliegen." - Peter Witt, 17.09.2013

Kurzportrait des Kunstmalers und Planetsaver Peter Witt

Torhaus Gut Hasselburg
Torhaus Gut Hasselburg

Geboren 1966 in Itzehoe, zog die Familie Anfang der Siebziger nach Lübeck, wo Peter Witt aufwuchs und zur Schule ging.
Gemeinsam mit Stefan Dobritz erlernte er dann bei Jürgen Runde in Cismar die Ölmalerei in Spachteltechnik. Bereits im Alter ovn Zweiundzwanzig bestärkte eine äußerst erfolgreiche Ausstellung im Lübecker Buddenbrookhaus den Wunsch, ein Leben als Kunstmaler zu führen.

Unmittelbar nach dem Wehrdienst und einem Physik-Studium mit abschließender Promotion 1994 in Göttingen, konnte sich Peter Witt Hauptberuflich der Malerei widmen. Noch im selben Jahr eröffnete er gemeinsam mit dem langjährigen Freund und Kusntmaler Stefan Dobritz die erste Galerie im Torhaus von Gut Hasselburg bei Neustadt i.H. - 1996 zieht er um nach Hamburg Blankenese, wo er auch Heute noch lebt. Er ist seit 8 Jahren verheiratet und hat eine Tochter.

Den Schwerpunkt seines Schaffens setzt er auf die Herausarbeitung von Licht- und Schatteneffekten, weniger auf die fotorealistische Wiedergabe seiner Motive. Nirgends als in freier Natur kann Licht besser eingefangen werden; weshalb er am liebsten der Tradition der Impressionisten folgend "an plein air" malt. Die daraus resultierende Lebendigkeit wird durch den Einsatz der Spachteltechnik noch verstärkt.

04.05.2017 von Peter Schmidt-Paasch

Peter Witt bei der Arbeit
Peter Witt bei der Arbeit
Peter Witt bei der Arbeit

Planetsave: - Noch ein Wort zur Natur. Vielleicht ahnen Sie ja schon, dass die klassische Planetsaver-Frage noch aussteht; schließlich sind auch Sie Vater, Vater einer Tochter, und damit der Zukunft unserer Erde und den Kindern verpflichtet. Und Sie haben den Planetsaver Codex gelesen: - Leben Sie in Ihrem Alltag das Leben eines Planetsaver und ist Ihnen bewusst, wie´s um unserem Planeten steht ?

Peter Witt: - Ja, das schon; Ich sehe es auch mit großer Sorge, wie mit dem Planeten umgegangen wird. Wie egoistisch und kurzfristig viele Denken, im Hinblick auf die Jahrmilliarden, Jahrmillionen die unsere Erde für die Entwicklung benötigt hat, sehe ich mit großer Sorge wie die Welt sich in kurzer Zeit verändert hat, seit der Mensch eingreift; wie es heute um unseren Planeten steht. Es ist absolut fahrlässig wie man Dinge in Erwägung zieht, die nachweislich die Natur zerstören werden.

Planetsave: - Die Erderwärmung bereitet Ihnen also schon Sorgen, und das Tempo mit dem die Erde, so wie wir sie kennen, vernichtet wird?

Peter Witt: - Auf jeden Fall, ganz fatal, da sind wir alle gefordert! Zum Beispiel, nur um jetzt kurzfristig, vielleicht für ein paar Monate, Wirtschaftswachstum zu haben, und dabei Arbeitsplätze zu schaffen, soll per Fracking Erdgas gefördert werden. Womit nachweislich die Erde geschädigt wird, Grundwasser verseucht werden kann, und später rießige Löcher entstehen.

Für eine Weile herrscht Schweigen im Raum. Hoch konzentriert spachtelt Peter Witt Farbe auf die Leinwand. Der Interviewer öffnet die Flügeltüren zum Balkon. Beide wirken nachdenklich.

Die Schönheit der Natur festhalten

Sylt Kalender 2014
Sylt Kalender 2014

"Ein Tag vergeht und ich frage mich, was habe ich gedacht, gemacht? Aber wenn ich ein Bild gemalt habe, dann weiß ich, das Bild ist ein Teil dieses Tages, der wirklich, vielleicht nicht für die Ewigkeit, doch zumindest für ein paar hundert Jahre festgehalten wurde." - Peter Witt im Interview

Wo Kunst direkt oder indirekt auf Umwelt und Nachhaltigkeit verweist.

Hans Schmidt - "Globalreigen"
Hans Schmidt - "Globalreigen"

Titel der Skultpur "Globalreigen" im Kontext mit dem globalen Istzustand offenbart dem Betrachter wie es um unsere Welt steht; - Wir halten einander bei den Händen, sind jedoch voneinander abgewandt. Schönheit sinnlich erfahren in Nachdenklichkeit. Kunst als Stein des Anstoß zu Handeln, einander WIRKLICH wahrzunehmen...

Schmidtart Ausstellungen

Mit den Mitteln der Kunst in Prozesse eingreifen die uns alle betreffen

"Nachhaltigkeit ist ohne Kunst nicht zu haben"; so Adrienne Goehler bereits 2010. Die frühere Präsidentin der Hamburger Hochschule für bildende Künste (Germany), erläutert, was Kunst mit Zukunftsfähigkeit zu tun hat:

"Die Auflösung von Grenzen, welche Kunst, Wissenschaft, Aktivismus und Erfindungen heute noch trennen, muss ein Ziel sein. Für Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit müssen wir unsere Wahrnehmung davon erweitern, erleben wie diese Disziplinen zusammenwirken. Eine Möglichkeit ist es, mittels Aussstellungen disziplinübergreifende Expeditionen in Ästhetik und Nachhaltigkeit anzuregen."